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Leo XIV. spricht in seiner Botschaft an die französischen Bischöfe den Vetus Ordo an

Papst Leo XIV. schickte eine Botschaft an die französischen Bischöfe bezüglich der Messe im römischen Ritus. Die Botschaft wurde vom Staatssekretär, Kardinal Pietro Parolin, verfasst.

Die französischen Bischöfe haben am 24. März ihre Frühjahrsversammlung in Lourdes eröffnet. Bei der Eröffnung sagte Kardinal Jean-Marc Aveline von Marseille, dass zu den wichtigsten Diskussionen eine Konferenz über Liturgie und Tradition gehören wird, die sich mit Debatten über den römischen Ritus und seine Gemeinschaften befassen wird.

Laut einer Notiz einer anonymen internen Quelle, über die La-croix.com berichtet, ist das Thema "nicht ohne Spannungen". Und: "Die Bischöfe, deren Ansichten zu diesem Thema sehr unterschiedlich sind, werden die Situation in ihren jeweiligen Diözesen und die aufgetretenen Probleme diskutieren. Dies sollte es Kardinal Jean-Marc Aveline ermöglichen, zum Konsistorium im Juni mit gut informierten Ansichten beizutragen."

Der entsprechende Absatz von Kardinal Parolin an die französischen Bischöfe lautet:

"Liebe Brüder, Sie beabsichtigen, das heikle Thema der Liturgie, dem der Heilige Vater besondere Aufmerksamkeit schenkt, im Zusammenhang mit dem Wachstum der mit dem Vetus Ordo verbundenen Gemeinschaften anzusprechen.

Es ist besorgniserregend, dass sich in der Kirche weiterhin eine schmerzhafte Wunde auftut, was die Feier der Messe, das eigentliche Sakrament der Einheit, betrifft. Um diese Wunde zu heilen, ist es sicherlich notwendig, einen neuen Umgang miteinander zu pflegen, mit einem größeren Verständnis für die Empfindsamkeiten des anderen; ein Umgang, der es den Brüdern ermöglichen könnte, einander trotz ihrer Unterschiede in Liebe und in der Einheit des Glaubens aufzunehmen.

Möge der Heilige Geist Sie mit konkreten Lösungen inspirieren, die es Ihnen ermöglichen, diejenigen, die dem Vetus Ordo aufrichtig verbunden sind, großzügig zu umarmen und dabei die Leitlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils zur Liturgie zu respektieren."

AI-Übersetzung
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Katja Metzger teilt das

Papst Leo XIV rief die französischen Bischöfe dazu auf, konkrete Lösungen zu finden, um Katholiken, die an der traditionellen lateinischen Messe hängen, großzügig einzubeziehen. Er betonte die Bedeutung liturgischer Vielfalt und warnte, dass Streit über die Messe die Einheit der Kirche gefährde. Zugleich forderte er mehr Offenheit und gegenseitige Annahme im Glauben.

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Josefa Menendez

Die neuen Gebete (Novus Ordo) spiegeln die Überzeugungen von Martin Luther (1483-1546) wider. Er schlug Änderungen an der Messe vor. In seiner kruden Art forderte er, dass alles, was nach Opfer riecht, entfernt werden sollte, einschließlich der Opfergebete und des Kanons. Mit der Liturgiereform von Paul VI. wurde Luthers Vision teilweise umgesetzt. (Mons. Schneider)

Rückkehr-Ökumene

Ja, die Befürworter der Pascha Liturgie im Konzil setzten mit Erfolg alles daran, dass von Sühne bzw. Sühnopfer nicht die Rede ist. Da der Begriff Opfer nicht zu vermeiden war, einigte man sich in der Liturgiekonstitution auf "Eucharistisches Opfer (gr. Danksagung) Ein Kommentator schreibt, dass auch das von den Befürwortern der Pascha Liturgie nur deshalb akzeptiert wurde, weil Melanchton bereits davon sprach.
Die Befürworter der Pascha Liturgie erkennen nicht an, dass die Messe ein Sühnopfer ist. Sie können es aber nicht ausdrücklich leugnen, weil sie sich sonst nach Denzinger Hünermann Nr. 1753 aus der Kirche ausschließen.

Für die Glaubenstreuen darf es kein akzeptiertes Nebeneinander von Wahrheit und Irrtum geben. Bekannt sind die Defekte der Neuen Messe, die von außen erkennbar sind. Weithin immer noch unbekannt ist, dass hinter der Neuen Messe die Liturgie des Pascha-Mysteriums steht (s. Art. 5 der Liturgiekonstitution) und hinter der überlieferten Lehre steht die Sühnopfer Liturgie. Auf dem Konzil siegten die Befürworter der Pascha Liturgie, nicht zuletzt deshalb, weil sie offenbar den meisten konservativen Konzilsvätern unbekannt war. Wie es scheint, hat sich daran leider fast nichts geändert.

Klaus Elmar Müller

Die litrgischen Anweisungen des Zweiten Vatikanums sollen aber beim Alten Ritus mitbedacht werden: 1. Etwas mehr Landessprache wäre kein Problem, denn schon jetzt werden Lesung und Evangelium häufig zusätzlich auf Deutsch vorgetragen. Da bräuchte man also gar nichts zu ändern. 2. Ein Problem aber, dass die Priester diskrete liturgische Erklärungen während ihres liturgischen Handelns abgeben sollen: Damit wird das Sakrale zerstört.

Franz Xaver

Ich bevorzuge das missale romanum in der Fassung 1962.

Werte teilt das

Papst Leo XIV. hat die französischen Bischöfe dazu aufgerufen, mehr auf traditionalistische Katholiken zuzugehen und Lösungen im Streit um die alte Messe zu finden, um die Einheit der Kirche zu stärken.

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Mile Christi

Blödes Getue, Summorum Pontificum war die Lösung, nicht nur für Frankreich!

"sie werden meine Kirche zerstören". BDW 710. Dies ist die letzte Schlacht

@Karl Jürgen Schimpf Die Kirche ist und bleibt unzerstörbar. Egal, was hier gelöscht wird!

Franz Xaver

Auch die irrgeistige, exkommunzierte Gründerin der MDM-Sekte, deren NEUE NEUE BIBEL und NEUES NEUES TESTAMENT, das mit dem Akronym BdW= Buch des Widersachers, trägt am Versuch einer Zerstörung der una sancta catholica et apostolica ecclesia bei; es wird ihnen allen nicht gelingen!

Franz Xaver

Wer, Herr Blockierer Erzherzog, regt sich auf, das ist eine Feststellung; möchte nicht wissen, wie viele eine derartige Forderung akzeptieren, eine Erklärung unter Mentalreservation abgeben.

Erzherzog Eugen

daher wird man wohl bald das praktische tun verlangen was völlig konsequent ist

Erzherzog Eugen

@Franz Xaver das steht in jeder römischen Erlaubnis wozu die Aufregung

Franz Xaver

Welch eine böswilliger, geistloser Schlangenrat! Die, die dem vetus ordo verbunden sind, sollen das VK II respektieren.

Bethlehem 2014

"Möge der Heilige Geist Sie mit konkreten Lösungen inspirieren, die es Ihnen ermöglichen, diejenigen, die dem Vetus Ordo aufrichtig verbunden sind, großzügig zu umarmen und dabei die Leitlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils zur Liturgie zu respektieren."
Auch der Hl. Geist kann (und will...) Unversöhnliches nicht miteinander verbinden!

Josefa Menendez

Ein hoch tendenziöses, heuchlerisches Schreiben von Parolin, im Auftrag von Prevost. Einheit im Glauben kann es nur in der Wahrheit, der Christus ist, geben, und im Gehorsam zu Ihm, in der Hl katholischen apostolischen Überlieferung, welche Christus Selbst gegründet hat. Wahrheit (TLM) und Irrtum (Novus Ordo, illegal) können nicht nebeneinander koexistieren. Die Früchte des fatalen II. Vatikanums sind faul, deswegen muss man dieses als treuer Katholik ablehnen.

Josefa Menendez

Es ist Lebensnotwendig für die Seele, den katholischen traditionellen Glauben zu bewahren ohne Vermischung mit den modernistischen Irrtümern. Die Einhaltung des depositum fidei findet im Alten Ritus vollkommene Entsprechung. Die Traditionelle Lateinische Messe ist nicht eine von zwei Möglichkeiten (neu und alt). Wahrheit und Irrtum können nicht nebeneinander koexistieren. Man kann nicht zwei Herren dienen.

Hallo Tschüss

Das sogenannte Konzil kann nicht in allen Dokumenten von gläubigen Katholiken anerkannt werden, da es den Weg der Tradition verlassen hat, was z.B. die nicht christlichen Religionen betrifft.

Stefan B.

Für mich liest sich das Schreiben zwischen den Zeilen so: "Wir erlauben die 1962er-Liturgie denen, die das 2. Vatikanum ohne Vorbehalt anerkennen und akzeptieren."
Das heißt, die diözesanen Altritus-Standorte sowie Ex-Ecclesia-Dei Gemeinschaften können die Messe in voller Einheit und mit "Unterstützung" Roms feiern, müssen sich aber dafür Kritik an NOM und Vat 2. enthalten.
Da die FSSPX das 2. Vatikanum in einigen wichtigen Punkten nicht anerkennen kann, ohne Kompromisse mit dem linksliberalen Zeitgeist einzugehen, ist sie durch dieses Schreiben meiner Lesart nach, nicht mitgemeint.
Es geht aber nicht "nur" um die Messe. Die Krise geht tiefer und ist doktrinärer Natur. Es geht um die nachkonziliaren, liberalen, relativistischen Irrtümer, die in Assisi, durch den sogenannten "Synodalen Weg" oder durch den "Mutter Erde"-Kult in die Kirche eingedrungen sind. Wo sind da die Stimmen, der konservativen Bischöfe und Kardinäle, die jetzt gegen die Piusbruderschaft opponieren?
Der "Vetus Ordo" wird eng abgesteckt geduldet, aber das nachkonziliare Lehramt muss vollständig akzeptiert werden, Irrtümer inklusive.
Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass kürzlich in einer NOM-Sonntagsmesse in NRW eine Laienpredigt gehalten und statt des Glaubensbekenntnisses ein protestantisches Gebet gesprochen wurde.
Wie soll sich ein Notstand noch deutlicher ausdrücken?
Beten wir für Papst Leo XIV, das moderne Rom und insbesondere für die Bruderschaft, dass Sie gute Bischöfe weihen möge.

Ein Woelkchen

Sein "Heiliger Geist" ist jener:
Abaddon – Wikipedia

Leo XIV. möchte bei 'Alter Messe' 'konkrete und großzügige Lösungen'
Papst mahnt französische Bischöfe in einem Schreiben zur Großzügigkeit gegenüber der Tradition

luxluceat teilt das
2113

Es geht doch nicht um Empfindsamkeiten bei denen, die an der überlieferten Messe aus Überzeugung festhalten. Es geht darum, dass die Neue Messe nicht anerkannt werden kann. Und das allein schon aus dem Grund, weil die Befürworter der Pascha Liturgie, die sich in der Liturgiekonstitution durchgesetzt haben, die Messe nicht als Sühnopfer anerkannt haben und mit Erfolg alles daransetzten, dass von Sühne und Sühnopfer in der Liturgiekonstitution nirgends die Rede ist. Die Neue Messe ist die Umsetzung der Prinzipien der Liturgiekonstitution, und Paul VI. hat mit seiner Autorität festgestellt, dass die Neue Messe dem Willen der Konzilsväter entspricht.

Die Neue Messe wurde in den vergangenen Jahrzehnten von konservativer Seite schwerpunktmäßig von außen beurteilt. Man stellte schwerwiegende Defekte fest, Auslassungen, Zwielichtigkeiten bis hin zum Skandal der Handkommunion, der insofern zur Neuen Messe gehört, als Paul VI. ausdrücklich die Erlaubnis zur Handkommunion gab.
Unterbelichtet ist bisher die Beurteilung der Neuen Messe von innen, d.h. von ihren Prinzipien. Dafür gilt es die Liturgiekonstitution sowie die beiden Einführungen in die Neue Messe auf den Prüfstand zu stellen. Das Ergebnis: Hinter der Neuen Messe steht eine andere Theologie, die Theologie des Pascha-Mysteriums, die Ausdruck der Mysterientheologie ist, die der Benediktiner Odo Casel von Maria Laach vor rund 100 Jahren entwickelt hat und die von französischen Theologen, insbesondere dem damaligen Weihbischof Henri Jenny, ins Konzil eingebracht wurde.

nter Beachtung der liturgischen Richtlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils.“
Lionel: Er bezieht sich wie üblich auf die irrationale und unvernünftige Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils, die schismatisch, nicht traditionell, häretisch, unehrlich und politisch ist. Wir haben nun eine rationale Wahl. Es ist eine neue Erkenntnis. Sie entlarvt die falsche Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils durch die Päpste von Paul VI. bis Leo XIV.
Sie verändert auch unser Verständnis des Kirchenrechts. Es sind die Liberalen, die nun im Schisma sein werden.

24.03.2026
QUESTIONS CANONIQUES EN COURS 4 : L’INTERPRÉTATION IRRATIONNELLE DE L’ÉVÊQUE FRANÇOIS TOUVET À FRÉJUF-TOULON (FRANCE) CONCERNANT LE CONCILE VATICAN II, LES CRÉDOS ET LES CATÉCHISME : SCHISME
QUESTIONS CANONIQUES EN COURS 4 : …
24.03.2026 QUESTIONI CANONICHE IN SOSPESO 4: IL VESCOVO FRANCOIS TOUVET DI FREJUF-TOULON, FRANCIA, HA UN'INTERPRETAZIONE IRRAZIONALE DEL CONCILIO VATICANO II, DEI CREDI E DEI CATECHISMI: SCISMO
24.03.2026 QUESTIONI CANONICHE IN SOSPESO 4: IL …
25.03.2026
LITURGIE
Wie kann Kardinal Arthur Roche, Präfekt des Dikasteriums für den Gottesdienst und die Sakramente, die Heilige Messe feiern, wenn er das Athanasius-Glaubensbekenntnis nicht ausnahmslos rational auslegt? Er kann das Dogma „extra ecclesiam nulla salus“ des Konzils von Florenz von 1442 nicht ausnahmslos bekräftigen. Er bekräftigt die Taufe der Sehnsucht (LG 14) und die Errettung in unüberwindlicher Unwissenheit (LG 16) nicht rational und vertritt somit eine andere Version des Nicänischen und Apostolischen Glaubensbekenntnisses.

catharina

Wirre, wenig zusammenhängende Äußerungen. @Lionel Leslie Andrades scheint Rätsel aufgeben zu wollen. Schon der Anfang:
nter Beachtung der liturgischen Richtlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils.“ Lionel: Er bezieht sich wie üblich auf ...
Höchst erklärungsbedürftiger Einstieg!

Ist natürlich Halbheit. Wenn der Messritus gemäss dem Abt von Solesmes in das Neue Messbuch mit aufgenommen wird, à la bonheur, aber was ist mit den 6 anderen Sakramenten?